In Vörstetten gehen Feuerwehrleute auch für das DRK in den Einsatz

In Zeiten wo sich immer weniger Freiwillige finden, die bereit sind sich ehrenamtlich in den Dienst für ihre Mitmenschen zu stellen, beschreitet man in Vörstetten neue Wege. Durch enge Zusammenarbeit gelingt es DRK und Feuerwehr im Notfall bereit zu stehen. So nahmen kürzlich zwei junge Feuerwehrmänner zusätzlich ihren Einsatzdienst in der Helfer-vor-Ort-Gruppe des DRK-Ortsvereins Vörstetten auf.

Strahlend übergab kürzlich Lars Brügner, der als Bürgermeister nicht nur oberster Feuerwehrmann im Ort ist, sondern auch ehrenamtlich Vorsitzender des Vörstetter DRK-Ortsvereins, zwei jungen Feuerwehrleuten ihre neuen Funkmeldeempfänger. Anlass hierfür war deren offizielle Dienstaufnahme in der Helfer-vor-Ort-Gruppe des DRK. Jori Deutsch und Claudius Peltz sind über die Jugendfeuerwehr in den aktiven Feuerwehrdienst gelangt und beide absolvieren seit August ein Freiwilliges Soziales Jahr im Rettungsdienst des DRK. In diesem Rahmen absolvierten sie erfolgreich die Ausbildung zum Rettungshelfer. „Als uns das Vörstetter DRK nach der Ausbildung fragte, ob wir uns vorstellen könnten auch als Helfer vor Ort tätig zu werden, mussten wir nicht lange überlegen“, erzählt Claudius Peltz. Und dann ging alles ganz schnell: Formalitäten wurden geregelt, neue Funkmelder, die sowohl Alarme für Feuerwehr als auch des DRK empfangen können, wurden beschafft und die Einsatzmaterialien kennengelernt.

Herzlichen Dank!

Zu einem großen Erfolg wurde der 1. Vörstetter Nachtweihnachtsmarkt am 01.12.2017.

Das DRK Vörstetten trug mit dem Verkauf von Badischen Knöpfle sowie Grillwürsten zur Bewirtung der zahlreichen Gäste bei.

Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich bei der Gemeinde Vörstetten und deren Organisationsteam für die gute Organisation und die Möglichkeit der Mitwirkung bedanken.

Besondes bedanken wir uns bei den vielen Gästen, die uns rund 500 Portionen unseres Speiseangebotes abkauften und somit dafür sorgten, dass sich unsere Vereinskasse über ein Weihnachtsgeld zu Gunsten unserer ehrenamtlichan Arbeit freuen kann.

Quelle: Badische Zeitung vom 06.11.2017

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) veranstaltet regelmäßig Blutspenden. Doch wie viel Liter Blut sind bei diesen Spenden in den vergangenen zehn Jahren im Breisgau zusammengekommen?

Nördliches Freiburger Umland
Denzlingen ist ganz klar Spitzenreiter im nördlichen Freiburger Umland. In den vergangenen zehn Jahren wurden bei den dortigen Blutspendeterminen rund 2700 Liter gespendet. Das teilt Peter Preissler vom DRK-Blutspendedienst mit. Auf Rang zwei landet Vörstetten mit etwa 1745 Litern Blut. Das Glottertal schafft es mit etwa 1275 Litern auf Rang drei und landet damit vor dem einwohnermäßig fast vier mal so großen Gundelfingen, das auf rund 1165 Liter kommt. In Heuweiler finden keine Blutspendentermine statt. Auf diese Literangaben kommt der Blutspendedienst, in dem er davon ausgeht, dass pro Person und Termin etwa ein halber Liter in den Beutel gelangt.
Berücksichtigt man die Größe der Gemeinden, dreht sich das Tableau allerdings zugunsten von Vörstetten. Laut dem Statistischen Landesamt leben in dem Dorf 2985 Menschen. Teilt man die Blutmenge durch die Einwohnerzahl, wurden pro Vörstetter in den vergangenen zehn Jahren etwa 0,6 Liter Blut gespendet. Es ist natürlich ein theoretischer Wert, da bei den Terminen auch Mehrfachspender kommen und Menschen aus den Nachbarorten. Dennoch zeigt eine Tendenz, dass in kleineren Gemeinden die Spendenbereitschaft groß ist. Glottertal schiebt sich bei dieser Berechnung beispielsweise auch nach vorne und kommt auf 0,4 Liter pro Einwohner. Denzlingen schafft 0,2 Liter und Gundelfingen bleibt Schlusslicht mit 0,1 Liter.
Man muss allerdings festhalten, dass sowohl in Denzlingen als auch in Gundelfingen dieses Jahr noch ein Blutspendetermin aussteht. Denzlingen ist, was die Anzahl der Blutspendetermine anbelangt, auch Spitzenreiter im Breisgau: Vier mal pro Jahr werden dort zwischenzeitlich die Menschen zur Ader gelassen. In Vörstetten, Glottertal und Gundelfingen gibt es jeweils zwei Termine. Der bestbesuchteste Spendentermin war in den vergangenen zehn Jahren in Vörstetten am 16. August 2010: Damals gaben 231 Menschen ihr Blut an das DRK ab.

WALDKIRCH. Mit über 100 Einsatzkräften der Feuerwehrabteilungen der Stadt Waldkirch und etwa 75 des DRK-Kreisverbandes Emmendingen – mit hauptamtlichen Notärzten und ehrenamtlichen Rettungskräften der Ortsvereine von Vörstetten bis Elzach-Prechtal – wurde am Samstagnachmittag [27.05.2017] der Ernstfall im Hugenwaldtunnel geprobt.

 

Annahme war der Zusammenstoß eines Lasters mit einem Pkw auf der Gegenfahrbahn und ein daraus resultierender schwerer Auffahrunfall eines Van auf einen Lkw, wodurch sich ein Brand entwickelte. Kurz vor dem "Unfall" wurde die B 294 für den Verkehr gesperrt. Diese Übung war zuvor sogar in der Zeitung angekündigt worden und wurde den Verkehrsteilnehmern zudem mit entsprechender Beschilderung angezeigt, was allerdings eine große Zahl an Autofahrern nicht daran hinderte, weiterzufahren. Mit dem Resultat, dass sie an der Absperrbarke dann entweder auf die Gegenfahrbahn wendeten oder gar als Geisterfahrer zurückfuhren. Im Ernstfall würden Polizisten und Unterstützungskräfte hier entschieden für Ordnung sorgen müssen, denn das Letzte, was Retter brauchen ist, dass sie auch noch von Ignoranten gefährdet werden.

Kontakt

Deutsches Rotes Kreuz
Ortsverein Vörstetten

Breisacher Straße 8
79279 Vörstetten

Tel. (07666) 940012

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