Mit 50 Helfer-Vor-Ort-Einsätzen, 394 Stunden Sanitätswachdienst und 370 Sozialstunden legt der Ortsverein beeindruckende Zahlen in der Jahreshauptversammlung vor. Die gute Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr hat sich durch die Integration zweier Feuerwehrmänner noch mehr vertieft. Stefan Bäckert, Daniela Hog und Roland Holzer sind die neuen Ehrenmitglieder.

Seit zehn Jahren ziehen der Ortsverein des DRK und die Freiwillige Feuerwehr durch ihr gemeinsames Zuhause im Rettungszentrum nun an einem Strang, untermalte der Vorsitzende Lars Brügner seinen Anfangsbericht. Die intensive Zusammenarbeit der beiden Rettungsdienste gipfle derzeit in der aktiven Mitarbeit als Rettungshelfer dreier Feuerwehrkameraden in der „Helfer-vor-Ort“-Gruppe des DRK. Bei 50 Einsätzen sei diese Bereitschaftstruppe oftmals noch vor dem Notarzt am Einsatzort.
Da Katharina Link bald Nachwuchs erwartet, begrüßte Bürgermeister Brügner Ines Weiler und Kerstin Rettmann als ihre Vertretungsjugendleiter. Er bedankte sich aber auch bei allen aktiven sowie ungebundenen Helfern. Viele Bürger unterstützen den Verein durch Blutspenden, aktive Mithilfe bei Festen oder auch Sachspenden. Auch diese Art der Hilfe sei wertvoll.

Berichte
Adrian Gegenbauer und Sebastian Lang trugen als Bereitschaftsleiter ihren Jahresbericht mit beeindruckenden Zahlen vor. In personell schwierigen Zeiten konnten sie bei einem Abgang fünf neue Mitglieder rekrutieren, die nach ihrer vollständigen Grundausbildung auch die Sanitätslehrgänge belegen werden. Nicht jeder müsse aber als Mitglied dies unbedingt absolvieren, denn es gebe viele Bereiche, in die man sich einbringen könne. Von den 50 HvO-Einsätzen seien 27 im Ort gewesen, 12 in Denzlingen, zehn in Reute und einer in Heuweiler. Teilweise mussten Wiederbelebungen eingeleitet werden, einmal konnte leider auch nur der Tod festgestellt werden. Außerdem hat die Bereitschaft bei drei Zimmerbränden und zwei Gebäudebränden die Feuerwehr unterstützt. Die Sanitätswachdienste verschlangen 394,6 Stunden. Darunter auch Großveranstaltungen wie die „Sea you“ oder das Gundelfinger Reittunier. 13 Dienstabende gehörten ebenso zum letztjährigen Terminkalender. Um die Zahl der Anwesenden bei solchen Abenden in Zukunft zu steigern, sind besondere Aktionen geplant.
Auch das Jugendrotkreuz (JRK) darf das ein oder andere Mal reinschnuppern. Kochen, Basteln, Vorträge von Gastrednern, kleinere Ausflüge aber auch Bereitschaftsdienst bei Veranstaltungen stehe bei den derzeit 9 bis 15-Jährigen auf dem Programm, so Link.
370 Stunden fielen für den Sozialdienst an, den Daniela Hog betreut.
Die einwandfrei geführte Kasse zeigt ein kleines Minus von 740 Euro auf. Stefanie Seckinger wurde in ihrer Eigenschaft als Kassenwart von Bernd Binninger und Jens Cornelis lobend entlastet. Die beiden Kassenprüfer wurden später in ihrem Amt bestätigt.
Bürgermeisterstellvertreter Dr. Thomas Schonhardt war voll des Lobes über all die erbrachten ehrenamtlichen Leistungen und den hohen Ausbildungsstandard. Vor seiner Entlastung des Gesamtvorstandes hoffte er, dass die „unfassbaren Pöbeleien und Anmaßungen von Zuschauern“ nicht auch schon bei Einsätzen des DRK oder der FFW zum Tragen gekommen seien.

Wem Ehre gebührt
Christine Laufer war von der Servicestelle Ehrenamt des Kreisverbandes mit einigen Urkunden in der Tasche gekommen. Sie betonte, sie habe noch nie eine so zügige JHV erlebt.
Für fünf Jahre Mitgliedschaft erhielten Christian Frey, Valentin Lang und Diana Schreg eine Ehrung. Jugendleiterin Link und Agnes Frey sind nun 15 Jahre mit im Boot. Auf stolze 35 Jahre brachte es Roland Holzer. Er erhielt als „Mann der guten Fotos“ auch aufgrund seiner langjährigen Vorstandsarbeit gleich im Anschluss die Ehrenmitgliedschaft durch den Vorsitzenden, sowie die Zehn-Euro-DRK-Gedenkmünze. Die zweite Ehrenurkunde bekam Stefan Bäckert, der sich seit 1986 durch sein Engagement hervorgehoben hat. So gründete er 1994 das JRK, welches teilweise bis zu drei Gruppen unterhielt. Als Schriftführer brachte er sich bis 2013 in der Vorstandschaft ein. Wie Bäckert wurde auch die seit 1989 im Verein tätige Hog mit der Ehrenmitgliedschaft überrascht. Die „Mutter des Vereins“ hatte 2001 die erste Blutspendeaktion ins Leben gerufen. Auch die Hilfsgütertransporte nach Mazedonien gehen auf ihr Konto. Das DRK sei ihre „Herzensangelegenheit“, so Brügner, welchem sie sich als Person immer hinten anstelle.

Als Ausblick steht am 22. April die Neubürgermesse an. Am 10. Juni kann jeder Bürger am Tag der offenen Tür einen Blick hinter die Kulissen wagen.

Quelle: von Haus zu Haus (WZO Verlag)

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